Archive for the ‘German Language’ Category

Gonzalo Rubalcaba in Salzburg : Solo Piano Recital – Ein Piano Star zu Gast im Odeion…

 

Gonzalo Rubalcaba: Solo Piano Recital

 

 

Ein Jazz Piano Star zu Gast im Odeion Den zweiten Festivaltag wird Gonzalo Rubalcaba mit einem seiner seltenen Solo Konzerte bestreiten.

Der aus Kuba stammende (* 1963), mittlerweile in den USA lebende Pianist spielt seine Solo-Konzerte sonst eher in großen Konzertsälen wie der N.Y. Carnegie Hall. Rubalcaba, der eine klassische Musikausbildung genossen hat, bezeichnet den Jazz seiner Mentoren Dizzy Gillespie und Charlie Haden sowie die afrokubanische Musiktradition seiner Heimat als seine prägenden musikalischen Einflüsse. Mit seiner bestechenden Virtuosität, seinem ungeheuren rhythmischen, melodischen und harmonischen Einfallsreichtum, seinem nuancenreichen Anschlag und hinreißend singenden Pianissimo zählt Rubalcaba heute zu den Größen des Jazzpianos, in einem Atemzug zu nennen mit Keith Jarrett, Herbie Hancock, Chick Corea und Fred Hersch. Ein Piano Star zu Gast im Odeion… eine kleine Sensation!

Gonzalo Rubalcaba: Ekstatik sucht Verfremdung – LJUBISA TOSIC 2. März 2016- Der kubanische Jazzpianist gastierte im Wiener Konzerthaus – Gonzalo Rubalcaba Ekstatik sucht Verfremdung

 

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Gonzalo Rubalcaba: Ekstatik sucht Verfremdung LJUBISA TOSIC 2. März 2016, 16:19 22 POSTINGS Der kubanische Jazzpianist gastierte im Wiener Konzerthaus Wien – Pianist Gonzalo Rubalcaba sucht jenen einsamen Spielraum auf, in dem sich jetzt schon über Jahrzehnte (und recht nachhaltig die Disziplin prägend) Keith Jarrett aufhält. Im Gegensatz zu Jarrett, der gerne einleitend auch ausgiebige Reisen durch leicht kitschige Akkordlandschaften unternimmt, aus denen heraus er jedoch Inspiration für wundersame Augenblicke schöpft, geht es der Kubaner auch im Wiener Konzerthaus ohne Umschweife an. Bei introvertierten Balladen ist jede Note bewusst gesetzt, kein Aufwärmen wird in Form musikalischer Kaminfeuermomenten zelebriert. Hier kommt einer sofort zum Punkt, setzt Pointen und ist darauf bedacht, auch im klanglichen Bereich delikat Rufzeichen zu setzen. Rubalcabas Stärke ist allerdings nicht unbedingt nur im Sanften zu suchen. Zur vollen improvisatorischen Pracht bäumt sich seine Virtuosität eher im Dramatischen auf, dann also, wenn sie in jene Welt der linearen Spontankunst eintaucht. Dort regiert der Bebop in verdichteter abstrakter Form, und es klingt dann mitunter wie ein jazziger Hummelflug – unablässig strömt die melodische Energie aus diesem expressiven Geist. Logisch: Selten weitet sich die Musik zur harmonischen Riesenkathedrale, die dann nur noch aus überschäumendem Klavierklang besteht. Auch darin ist der Künstler extrem. Und es zeigt sich, dass Rubalcaba nicht primär auf formale Ausgewogenheit der Stücke Wert legt. Er steigert sich in Phrasen hinein, reizt sie aus – es gilt hier eben das Primat des unmittelbaren Ausdrucks. Eines ist aber einzigartig bei Rubalcaba, der in den USA lebt: Wie er – im rhythmischen Bereich – afrokubanische Klischees aufgreift und durch Verfremdung und Akzentverschiebung Richtung Stilisierung treibt, ist schlicht meisterhaft. Da klingt er wie ein entfesselter Thelonious Monk, wie das Genie Monk, so es einst Rubalcabas Technik gehabt hätte. (Ljubisa Tosic, 2.3.2016) – derstandard.at/2000032147815/Gonzalo-Rubalcaba-Ekstatik-sucht-Verfremdun

 

Die Magie der Langsamkeit: Haden und Rubalcaba

Die Magie der Langsamkeit: Haden und Rubalcaba

 

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Die beiden Musiker traten dort im März 2005 an mehreren Abenden auf. Erst jetzt, zehn Jahre nach den Konzerten und knapp ein Jahr nach dem Tod von Haden, wurden die Mitschnitte veröffentlicht.

Mit Hingabe flechten Haden und Rubalcaba unzertrennbare, aber klare Linien ineinander. Emotionen werden geweckt. Zeit spielt keine Rolle. Würde man nicht hier und da Geschirr klappern hören, könnte man meinen, man säße allein mit beiden im Wohnzimmer. So innig und wohlig klingt ihr Musizieren.

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«Charlie kämpfte 2005 mit einer Lungenentzündung, bestand aber trotzdem darauf, nach Japan zu reisen, um dort Konzerte mit Gonzalo zu geben», sagte Hadens Frau Ruth dem Plattenlabel. «Gonzalo ist Teil unserer Familie und Charlie wollte unbedingt die Gelegenheit wahrnehmen, noch einmal mit ihm im Duo aufzutreten und Musik in diesem intimen Rahmen zu spielen, den er immer so geliebt hat.»

Kennengelernt hatten sich Charlie Haden und Gonzalo Rubalcaba vor fast 30 Jahren auf Kuba. «Charlie kam auf mich zu und sprach mich an», erinnert sich Rubalcaba. «Wir müssen miteinander spielen. Wie können wir das machen?» Der Pianist buchte für den nächsten Tag ein Aufnahmestudio. Es war eine fruchtbare Session, aus der eine jahrelange Zusammenarbeit wurde. Auf insgesamt sieben Alben spielten die beiden in den Folgejahren zusammen. «Discovery – Live At Montreux» (1990), «The Blessing» (1991), «Suite 4 Y 20» (1992), «Imagine» (1994), «The Montréal Tapes» (1997), «Nocturne» (2001) und «Land Of The Sun» (2004).

Damals in Tokio wussten die beiden Musiker Haden und Rubalcaba ganz genau, wie man Melodien innovativ platzieren muss, ohne dabei ins Exzentrische abzuschweifen. Alle Songs auf der Scheibe hatte Haden zwar schon einmal auf anderen Alben eingespielt, zusammen mit dem Kubaner konnte er sie 2005 aber noch einmal neu erfinden.

«My Love And I», «You Belong To My Heart» oder «En La Orilla Del Mundo» – sie klingen allesamt erfrischend neu. Und diese Ruhe. Letztendlich wirkt die Musik auf «Tokyo Adagio» wie eine ungewöhnlich Andacht. Eine, bei der man sich im Alltag für eine knappe Stunde einfach mal fabelhaft ausbremsen lässt.

„Musikfest goes Overseas“ – eine lange Jazznacht Bremen, 16. Mai 2014 / cp

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„Musikfest goes Overseas“ – eine lange Jazznacht 

Das Metropole Orkest trifft auf Gregory Porter, Laura Mvula und Gonzalo Rubalcaba 

Sein Debüt beim letztjährigen Musikfest mit dem amerikanischen Jazz-Vokalisten Kurt Elling geriet zum umjubelten Triumph! Das niederländische Metropole Orkest, vom renommierten Guardian als „das weltweit größte Pop- und Jazzorchester“ gefeiert, unterstrich seinen Aus-nahmenrang als einzige Bigband mit vollständiger Streicherformation in der europäischen Musikszene und stellte seine ganze Bandbreite souverän zur Schau – von kraftvoll klassisch bis jazzig verspielt. Abseits ausgetretener Pfade präsentierte sich das Metropole Orkest und spielte höchst anspruchsvolle Stücke aus dem umfangreichen Repertoire von Kurt Elling, die aufwändig für die große Besetzung des Orchesters arrangiert worden waren. Anlässlich des 25-jährigen Festivaljubiläums wird dieses Jahr in einer langen Jazznacht am Samstag, 13. September, ab 19 Uhr im BLG-Forum der Überseestadt noch einer „draufgelegt“: Das Met-ropole Orkest und sein Leiter Jules Buckley spielen mit dem amerikanischen Soul-Jazz-Sänger Gregory Porter, dem kubanischen Jazz-Pianisten Gonzalo Rubalcaba und der jun-gen britischen Soulpop-Sängerin Laura Mvula auf.

Mit dieser spannenden Kombination trifft das Metropole Orkest gleich auf drei Spitzenkräfte ihrer Genres, die mit dem vollen Sound des Metropole Orkest im Rücken spezielle Arran-gements ihres Repertoires zum Besten geben werden. Der US-amerikanische Bariton Gre-gory Porter ist geradezu der „Jazz-Sänger der Stunde“ und wird von Publikum und Kritik für seine Fusion aus Jazz und Soul als Erneuerer des amerikanischen Soul-Jazz hymnisch gefeiert. Mit seinem aktuellen dritten Album „Liquid Spirit“ hat sich Porter endgültig als eine der gegenwärtig schönsten Stimmen in der internationalen Jazzszene etabliert. Der kubani-sche Pianist Gonzalo Rubalcaba wiederum verwebt in seinem rhythmusgeladenen Spiel innovativ und höchst komplex Latin, Klassik und Jazz. Auch die aus Birmingham stammende junge Sängerin Laura Mvula hat karibische Wurzeln und vermischt mit ihrer aufregenden Stimme Pop, Jazz und Soul. Auf ihrem aktuellen Album „Sing to the moon“ hat sie ihre Vor-liebe für opulent instrumentierte Songs bereits eindrucksvoll dargelegt. Das verspricht in der langen Jazznacht in der Überseestadt drei aufregende, spannungsgeladene Sets, in denen sich die Akteure mit dem groß besetzten Metropole Orkest gekonnt die Bälle zuspielen und Juwelen aus ihren Repertoires in neuen, opulenten Klanggewändern zum Besten geben.

Kurzinfo: 

Veranstaltung: 25. Musikfest Bremen 2014: „Musikfest goes Overseas“ 

Künstler: Gregory Porter und Laura Mvula (Gesang), Gonzalo Rubalcaba (Klavier), 

Metropole Orkest / Jules Buckley, musikalische Leitung 

Ort: BLG-Forum Überseestadt Bremen 

Termine / Uhrzeit: Samstag, 13. September, 19 Uhr 

Eintrittspreise: von EUR 20,- bis EUR 55,- (Ermäßigung 20%), inklusive VVK-Gebühr 

Info / Karten: Ticket-Service in der Glocke, Tel. 04 21 / 33 66 99 

Internet: www.musikfest-bremen.de 

Weitere Informationen für die Redaktionen: 

MUSIKFEST BREMEN GMBH, Carsten Preisler und Inge Claassen

Tel. 04 21 / 33 66-660/-661, Fax 04 21 / 33 66-880, e-Mail: preisler@musikfest-bremen.de

www.musikfest-bremen.de (Bereich „Presse & Medien“: Fotos zum downloaden)

Finale des Radio-Festivals Birdland-Jazzclub lädt ins Stadttheater 05. November 2013

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Neuburg Der Höhepunkt des dritten Birdland-Radio-Jazzfestivals in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk findet heuer wieder im Neuburger Stadttheater statt. Im vergangenen Jahr begeisterte die amerikanische Sängerin Dee Dee Bridgewater mit ihrem Quintett. Diesen Freitag nun kommt Gonzalo Rubalcaba mit seinem aktuellen Quartett „Volcan“.

Was auch immer der phänomenale kubanische Pianist aus den schwarzweißen Tasten zaubert – ob opulent orchestrierte Standards, zackige Uptempo-Nummern, ausgedünnte Balladen – immer glaubt man, den Perkussionisten heraushören zu können, als der er in seine musikalische Laufbahn einbog.

Das ist lange her. Schon als der kleine Gonzalo acht Jahre alt war, kam das Klavier dazu, in Gestalt einer klassischen Ausbildung in seiner Heimatstadt Havanna. Mittlerweile ist Rubalcaba 50 Jahre alt und ein fürwahr kompletter Pianist, der die gesamte Palette der Musik mit zehn Fingern umfasst: harmonischen Feinsinn und melodischen Einfallsreichtum, fulminanten Anschlag sowie das Gespür für die Macht der leisen Töne. Und dazu sein besonderes Extra: den mitreißenden Beat des Perkussionisten….

Info Karten gibt es telefonisch unter 08431/41233, per Fax unter 08431/46387, übers Internet: reservierung@birdland.de oder ab 19.30 Uhr an der Abendkasse im Theater. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr bei freier Platzwahl….
Finale des Radio-Festivals – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/neuburg/Finale-des-Radio-Festivals-id27629987.html

Sueddeutsche.de – Rhythmiker-Treffen – Oliver Hochkeppel

Perfekte Partner: Al Di Meola und Gonzalo Rubalcaba

München – Das hatten sie nicht abgesprochen: Im Partnerlook jeweils mit schwarzem Glitzerhemd und Jeans kamen Al Di Meola und Gonzalo Rubalcaba auf die Bühne des Prinzregententheaters. ‘Zu dunkel’ befand Di Meola, griff in der Pause zum weißen Hemd und konnte sich die Anspielung auf den alten Stevie Wonder/Paul McCartney-Hit ‘Ebony and Ivory’ nicht verkneifen. Überraschend für Di Meola wie fürs Publikum: Rubalcaba kannte den Song überhaupt nicht. Und gleich danach, bei den Solo-Teilen, wurden noch ganz andere ästhetische Unterschiede deutlich.

Rubalcaba gab da gewissermaßen den Eric Satie des 21. Jahrhunderts. Die drei Stücke, die er spielte, waren moderne Klassik, von Jazz und Blues nur leicht gestreifte Variationen eines globalisierten Neoimpressionismus, eine sehr chromatische und in verminderte Akkorde verliebte Klavierartistik. Rubalcaba ist eben der heitere, stets geschmackvolle Musikwissenschaftler unter den Jazzpianisten, in seiner Stiloffenheit, ja -abwendung ein Vorreiter der jüngsten Generation. Di Meola wiederum griff zu seinem aktuellen Programm mit Beatles-Interpretationen. Die gehören zum Besten, was er seit Langem gemacht hat, bleiben aber typische Al-Di-Meola-Vehikel: fusiongetränkte und synthezisergesättigte Eskapaden, stets rekordsüchtig.

Zwei denkbar verschiedene Ausgangspunkte und Philosophien also, die sich aber – das hatte man gleich zu Anfang des Konzerts erleben können – ideal ergänzen. Selbst wenn es zwischendurch mal etwas ziellos wirken konnte, dieses muntere Changieren zwischen spanischer Folklore und Kunstmusik, zwischen Rock und Bop, zwischen klassisch Angehauchtem und kubanischem Son, die beiden trafen sich stets in der Rhythmik.

Trotz ihrer Vorliebe fürs Virtuose und alle Stile Verschlingende sind die beiden nämlich in erster Linie Rhythmiker, was hier in einem alles beiseite fegenden Parforceritt mündete. Partner in Perfektion, egal mit welchem Look.

Oliver Hochkeppel

SZ vom 21.10.2013

DERWESTEN.DE – WAZ – KLAVIERFESTIVAL – Jeder Ton wird zu einer eigenen Welt – Konstanze Führlbeck – 22.06.2012 | 17:25 Uhr

Hattingen.  Gonzalo Rubalcaba faszinierte mit Matthew Brewer und Marcus Gilmore beim Klavierfestival Ruhr in der Gebläsehalle

Er ist ein Pianist der Extraklasse: Leise vor sich hin träumende Klavierakkorde in impressionistischer Lautmalerei entwickeln sich in dem ungemein nuancenreichen Spiel Gonzalo Rubalcabas, in dem jeder Ton eine eigene Welt zu sein scheint, zu einer Melodie, deren Charakter durch den Einsatz von Bass und Drums plötzlich umschlägt und sich zu einer spannenden Jazznummer entwickelt. In diesem Stück „Anthem“ von Matt Brewer wird bereits die stilistische Vielseitigkeit und Meisterschaft Gonzalo Rubalcabas deutlich, der in seinem Spiel und vor allem auch in seinen eigenen Kompositionen verschiedene Stile zu einer neuen, unverwechselbaren und homogenen Einheit verbindet. Klassik unterschiedlichster Epochen und moderner Jazz, kubanische Traditionen und afroamerikanische Rhythmik verschmelzen zu einem ureigenen Ausdruck. Chopinartige Läufe wechseln mit perkussiven, markant akzentuierten kurzen Klavierphrasen und steigern sich in eine immer stärkere Erregung in Paul Blays „Moor“, um dann in einem rauschenden Klavierwirbel zu verklingen. Rockige Elemente bringt Gonzalo Rubalcaba mit seinen Partnern Matthew Brewer und Marcus Gilmore in seinem Stück „Fifty“ ins Spiel.

Über einem durchlaufenden kurzen Off-Beat-Motiv der linken Hand entfaltet der feinnervige Musiker zu einer zunächst dezenten hellen Drumbegleitung ein frisch-beschwingtes Thema, das zunehmend heißer und fetziger wird – Rubalcabas ausgesprochen experimentelles Stück „Oshun“ löst tosenden Beifall aus. An eine verträumte romantische Ballade erinnert seine Interpretation von Bill Evans’ „Time remember“, während „Son XXI“ durch kubanische Rhythmik geprägt ist. Unruhige Betriebsamkeit und pulsierende Erregung charakterisieren „Lennie’s Pennies von Lennie Tristano; das Klangbild verdichtet sich zunehmend und bietet Raum für ein virtuoses Drumsolo von Marcus Gilmore. Verhaltene Spannung vibriert in Rubalcabas „Nueva Cubana“, um nach einem Basssolo Matthew Brewers in eine immer rasantere Improvisation umzuschlagen. Mit der romantischen Ballade „Joao“ verabschiedet sich Gonzalo Rubalcaba von einem begeisterten Publikum.

Konstanze Führlbeck

 

Gonzalo Rubalcaba Pfefferberg

Gonzalo Rubalcaba zählt zu den grossen Virtuosen des aktuellen Jazz. 14 Grammy Nominierungen und die Palme d Or . Ein aussergewöhnlich feines Konzerterlebnis. Erstmalig in Berlin Pfefferberg 8 November 2011

Jazznights Stuttgart 2001

 

 

 

 

 

 

 

STUTTGART. Schon vor seiner Deutschlandtournee gab es mal wieder Presserummel um Chick Corea. Die Terroranschläge am 11. September müsse man “mit Musik aufarbeiten”. ließ er in einem Presseagentur-Interview verlauten. Er wolle nach den ersten Depressionen “weiter spielen, um die Menschen zu bewegen”. Auch in Stuttgart bleibt der mittlerweile 60-Jährige ein gern gesehener Gast, obwohl er als prominentes Scientologen-Mitglied 1990 nicht bei der mit öffentlichen Geldern gesponserten Leichtathletik-Weltmeisterschaft im kulturellen Rahmenprogramm auftreten durfte. Immerhin konnte vor geraumer Zeit – trotz aller Ängste vor der mysteriösen Hubbard-Organisation – das baden-württembergische Jugendjazzorchester sogar in den politisch-heiligen Hallen des Landtags den Corea-Welthit “Spain” intonieren. Und nun kooperiert der US-Amerikaner noch mit einem fidelen Künstler aus Castros Kuba….

Im Beethovensaal der Stuttgarter Liederhalle präsentierte sich Chick Corea zunächst einträchtig mit seinem Kollegen Gonzalo Rubalcaba. Man kennt und schätzt den am 27. Mai 1963 in Havanna geborenen Pianisten als einen überaus

wendigen Virtuosen, der mit seiner stupenden Technik stets Erstaunen auszulösen vermag. Wie etliche andere Pianisten (man denke nur an den Miles-Davis-Kompagnon Herbie Hancock) hat auch Chick Corea einst eine ausgiebige elektronifizierte Fusion-Phase hinter sich und erfreut sich nunmehr am großen Flügel an der reinen Akustik. Immer wieder begeisterte Corea mit seinem “Acoustic Trio” samt Kontrabass und Schlagzeug. Mit Herbie Hancock und dem Vibrafonisten Gary Burton ging er attraktive Duo-Verbindungen ein. Nun also die Zusammenarbeit mit Rubalcaba.

Vierhändig an zwei Flügeln eingangs ein Tango, den Chick Corea seiner 91-jährigen Mutter widmete (eine Rumba für den Vater Armando und seine “Children Songs” komplettierten an diesem Konzertabend den familiären Themen-Rahmen). Nicht scharfkantig, sondern eher weich im Timbre und moderat im Tempo schritt dieser argentinische Tanz einher. Elastisch und agogisch gingen beide Pianisten mit den Metren um – im Team mit Bass und Schlagzeug wäre eine derartige Musizierweise “quasi una fantasia” schlecht möglich gewesen. Im kommunikativen Doppel schufen Chick Corea und Gonzalo Rubalcaba ein gemeinsames Produkt, also keine Spur von einer hitzigen “piano battle”. Die relaxten Virtuosen ergingen sich in zärtliche Lyrismen.

Mit beindruckender Subtilität absolvierte Rubalcaba sodann seinen Solo-Part. Bereits bei seiner ersten Ballade schien J.S. Bach durchzuschimmern, und gerne praktizierte der Kubaner kontrapunktisch verknüpfte Linienführungen. Die rasantesten Läufe, meist mehr piano als forte, ließ er in selbstverständlicher Leichtigkeit dahinperlen . Schließlich streifte auch Gonzalo Rubalcaba die konventionelle Funktionsharmonik und kreierte eine Musik fernab aller orthodoxen Genre-Grenzen. Der Jazz in seinem traditionellen Sinn musste hierbei verblassen.

Mehr Blues-Feeling brachte nach der Pause Chick Corea in seinen solistischen Improvisationen ein. Mit dem doch recht frei gestalteten Standard “Round Midnight” erwies der arrivierte Miles-Davis-Alumnus dem verqueren Thelonious Monk seine Reverenz, mit “Yellow Nimbus” ehrte er den Flamenco-Gitarristen Paco de Lucia. Zu Noten und zur Lesebrille griff der arrivierte Jazzer, als er zwei friedfertige Préludes des russischen Komponisten Aleksandr Nikolajewitsch Skrjabin (1871 – 1915) interpretierte. Allenthalben im nur zur Hälfte gefüllten Beethovensaal eine heile Musikwelt, wo doch genau zur gleichen Zeit die ersten Raketen und Bomben in Afghanistan Krieg machten.

(Oktober 2001)

 

 

 

Im Interview: Gonzalo Rubalcaba Den Wurzeln treu geblieben Bosendorfer Magazine

Im Interview: Gonzalo Rubalcaba

Den Wurzeln treu geblieben

Der gebürtige Kubaner Gonzalo Rubalcaba gilt als einer der weltbesten Jazzpianisten. Herbie Hancock adelte ihn einst mit den Worten »Das ist der Klang des 21. Jahrhunderts«. Neben spektakulären Cuban-Jazz-Rock Projekten gehört auch das klassische Klaviertrio zu seinen großen Leidenschaften. Und Rubalcaba liebt die Bösendorfer Flügel.

BÖSENDORFER: Herr Rubalcaba, Sie wurden in Havanna, der Hauptstadt Kubas, geboren und entstammen einer höchst musikalischen Familie. Ihr Vater Guillermo Rubalcaba ist Pianist und Ihr Großvater Jacobo Gonzales Rubalcaba war Komponist. Wer von den beiden hat den jungen Musiker Gonzalo mehr geprägt?

Gonzalo Rubalcaba: Mein Großvater schaffte es, Komponist, Dirigent und zugleich Lehrer zu sein, und zusätzlich zu Beginn des 20. Jahrhunderts die künstlerische Dynamik im Westen Spielt den »Klang des 21. Jahrhunderts«: Der gebürtige Kubaner Gonzalo Rubalcaba. Kubas mit zu prägen. Die Kunstform des von Militärkapellen gespielten »Danzón« hat ihn am meisten geprägt und wurde von ihm wesentlich mitgestaltet. Sein tiefer Bezug zu Disziplin und Übung war nicht allein auf die Musik beschränkt. Er brachte ihn auch in die Familie ein. Mein Vater Guillermo Rubalcaba ist der jüngste von vier Brüdern. Er war bereits in jungen Jahren ein sehr vielseitiger Musiker, aber das Klavier gab ihm den grössten musikalischen Freiraum. Über einige Jahrzehnte hindurch hat er die klassische kubanische Musik, von Danzón, Bolero über Cha Cha Cha, entwickelt, ständig bemüht die unterschiedlichen Strömungen einzufangen. Meine Kindheit war eingehüllt und getragen von meinem familiären Umfeld und wichtigen kubanischen Profimusikern.

BÖSENDORFER: Haben Sie sich frühzeitig für eine musikalische Karriere entschieden?

Gonzalo Rubalcaba: Ich denke schon. Schon in jungen Jahren zeigte ich mein grosses Interesse an Percussion.

BÖSENDORFER: Sie studierten Percussion, Klavier und Komposition am Konservatorium und später am »Havanna Institute of Fine Arts«. Denken Sie gern an diese Zeit zurück? Was haben Sie aus dieser Zeit für Ihre musikalische Karriere mitgenommen?

Gonzalo Rubalcaba: Diese Zeit hat mir sehr geholfen, das theoretische und intellektuelle Handwerkszeug zu erhalten, um eine solide Basis für den Musiker zu schaffen, der ich heute bin. Obwohl konzeptuelle Differenzen und Gegensätze bezeichnend waren zwischen dem klassischen Schulstoff und den Gipfeln zeitgenössischer Musik, habe ich das Wertvollste aus all dem mitgenommen. Eine der wichtigsten Lektionen, die ich dank meiner klassischen Ausbildung gelernt habe, ist, dass ich die Wurzeln meiner musikalischen Herkunft nicht verleugnen darf und immer wieder Gemeinsamkeiten dieser beiden Welten entdecke.

BÖSENDORFER: Wann und warum haben Sie beschlossen, dass Jazz Ihr persönliches, musikalisches Ausdrucksmittel ist?

Gonzalo Rubalcaba: Im Alter von 10, 12 Jahren habe ich Zuhause alte LPs mit Jazzmusik von Benny Goodman, Gene Krupa, West Montgomery, Dizzy Gillespie und anderen Künstlern entdeckt. Meine Aufmerksamkeit war gefesselt vom Klang, den diese Solisten und Bands hervorbrachten. Da wurde die Grenze zwischen erdachter und improvisierter Musik aufgehoben. Mit 12 oder 13 Jahren fand dann ich heraus, dass sich einige meiner Schulfreunde bereits mit Jazz-Improvisation Kubas mit zu prägen. Die Kunstform des von Militärkapellen gespielten »Danzón« hat ihn am meisten geprägt und wurde von ihm wesentlich mitgestaltet. Sein tiefer Bezug zu Disziplin und Übung war nicht allein auf die Musik beschränkt. Er brachte ihn auch in die Familie ein. Mein Vater Guillermo Rubalcaba ist der jüngste von vier Brüdern. Er war bereits in jungen Jahren ein sehr vielseitiger Musiker, aber das Klavier gab ihm den grössten musikalischen Freiraum. Über einige Jahrzehnte hindurch hat er die klassische kubanische Musik, von Danzón, Bolero über Cha Cha Cha, entwickelt, ständig bemüht die unterschiedlichen Strömungen einzufangen. Meine Kindheit war eingehüllt und getragen von meinem familiären Umfeld und wichtigen kubanischen Profimusikern.

BÖSENDORFER: Haben Sie sich frühzeitig für eine musikalische Karriere entschieden?

Gonzalo Rubalcaba: Ich denke schon. Schon in jungen Jahren zeigte ich mein grosses Interesse an Percussion.

BÖSENDORFER: Sie studierten Percussion, Klavier und Komposition am Konservatorium und später am »Havanna Institute of Fine Arts«. Denken Sie gern an diese Zeit zurück? Was haben Sie aus dieser Zeit für Ihre musikalische Karriere mitgenommen?

Gonzalo Rubalcaba: Diese Zeit hat mir sehr geholfen, das theoretische und intellektuelle Handwerkszeug zu erhalten, um eine solide Basis für den Musiker zu schaffen, der ich heute bin. Obwohl konzeptuelle Differenzen und Gegensätze bezeichnend waren zwischen dem klassischen Schulstoff und den Gipfeln zeitgenössischer Musik, habe ich das Wertvollste aus all dem mitgenommen. Eine der wichtigsten Lektionen, die ich dank meiner klassischen Ausbildung gelernt habe, ist, dass ich die Wurzeln meiner musikalischen Herkunft nicht verleugnen darf und immer wieder Gemeinsamkeiten dieser beiden Welten entdecke.

BÖSENDORFER: Wann und warum haben Sie beschlossen, dass Jazz Ihr persönliches, musikalisches Ausdrucksmittel ist?

Gonzalo Rubalcaba: Im Alter von 10, 12 Jahren habe ich Zuhause alte LPs mit Jazzmusik von Benny Goodman, Gene Krupa, West Montgomery, Dizzy Gillespie und anderen Künstlern entdeckt. Meine Aufmerksamkeit war gefesselt vom Klang, den diese Solisten und Bands hervorbrachten. Da wurde die Grenze zwischen erdachter und improvisierter Musik aufgehoben. Mit 12 oder 13 Jahren fand dann ich heraus, dass sich einige meiner Schulfreunde bereits mit Jazz-Improvisation Kubas mit zu prägen. Die Kunstform des von Militärkapellen gespielten »Danzón« hat ihn am meisten geprägt und wurde von ihm wesentlich mitgestaltet. Sein tiefer Bezug zu Disziplin und Übung war nicht allein auf die Musik beschränkt. Er brachte ihn auch in die Familie ein. Mein Vater Guillermo Rubalcaba ist der jüngste von vier Brüdern. Er war bereits in jungen Jahren ein sehr vielseitiger Musiker, aber das Klavier gab ihm den grössten musikalischen Freiraum. Über einige Jahrzehnte hindurch hat er die klassische kubanische Musik, von Danzón, Bolero über Cha Cha Cha, entwickelt, ständig bemüht die unterschiedlichen Strömungen einzufangen. Meine Kindheit war eingehüllt und getragen von meinem familiären Umfeld und wichtigen kubanischen Profimusikern.

BÖSENDORFER: Haben Sie sich frühzeitig für eine musikalische Karriere entschieden?

Gonzalo Rubalcaba: Ich denke schon. Schon in jungen Jahren zeigte ich mein grosses Interesse an Percussion.

BÖSENDORFER: Sie studierten Percussion, Klavier und Komposition am Konservatorium und später am »Havanna Institute of Fine Arts«. Denken Sie gern an diese Zeit zurück? Was haben Sie aus dieser Zeit für Ihre musikalische Karriere mitgenommen?

Gonzalo Rubalcaba: Diese Zeit hat mir sehr geholfen, das theoretische und intellektuelle Handwerkszeug zu erhalten, um eine solide Basis für den Musiker zu schaffen, der ich heute bin. Obwohl konzeptuelle Differenzen und Gegensätze bezeichnend waren zwischen dem klassischen Schulstoff und den Gipfeln zeitgenössischer Musik, habe ich das Wertvollste aus all dem mitgenommen. Eine der wichtigsten Lektionen, die ich dank meiner klassischen Ausbildung gelernt habe, ist, dass ich die Wurzeln meiner musikalischen Herkunft nicht verleugnen darf und immer wieder Gemeinsamkeiten dieser beiden Welten entdecke.

BÖSENDORFER: Wann und warum haben Sie beschlossen, dass Jazz Ihr persönliches, musikalisches Ausdrucksmittel ist?

Gonzalo Rubalcaba: Im Alter von 10, 12 Jahren habe ich Zuhause alte LPs mit Jazzmusik von Benny Goodman, Gene Krupa, West Montgomery, Dizzy Gillespie und anderen Künstlern entdeckt. Meine Aufmerksamkeit war gefesselt vom Klang, den diese Solisten und Bands hervorbrachten. Da wurde die Grenze zwischen erdachter und improvisierter Musik aufgehoben. Mit 12 oder 13 Jahren fand dann ich heraus, dass sich einige meiner Schulfreunde bereits mit Jazz-Improvisation befassten. Ich fühlte, dass das, was sie spielten, voll von dieser jungen Energie war, die den Geist unseres Alters ausmachte, und ich wollte dazugehören.

BÖSENDORFER: Sie haben Kuba 1990 verlassen, haben sechs Jahre lang in der Dominikanischen Republik gelebt, bevor Sie sich in Florida niedergelassen haben. Welche Auswirkungen hatten und haben diese Veränderungen auf Ihre Musik?

Gonzalo Rubalcaba: Der Weg über die Dominikanische Republik in die Vereinigten Staaten brachte und bringt noch immer Erfahrungen und Lernschritte in fast allen Bereichen meines Lebens mit sich. Es ist ein ständiges Verstehen und Herausfinden von allem, der Ausdrucksweise, der Sprache, des Verhaltens und der Geschichte, von allem, was die Menschen geprägt und zu dieser Nation gemacht hat. Als Berufsmusiker ist es sehr wichtig zu wissen, wie sich eine Nation und deren Identität zusammensetzen. Auf diese Art kann ich in ihr leben, sie lieben, sie kritisieren, kann es schätzen, meinen Platz in ihr gefunden zu haben.

BÖSENDORFER: Sie sind ein großartiger Pianist. Wie kam es, dass Sie sich neben der Percussion für das Klavier entschieden haben?

Gonzalo Rubalcaba: Das Klavier war sozusagen mein Ausweg, das benötigte Alter für die Percussionausbildung zu umgehen. Zuerst hatte ich zwei Möglichkeiten: Klavier oder Geige. Es war meine Mutter, die mir das Klavierspiel ans Herz legte. Mit einigen Schwierigkeiten begann ich mit dem Klavierstudium, denn es war ja nicht wirklich mein Wunschinstrument. Keine drei Jahre später verliebte ich mich in dieses kostbare Instrument.

BÖSENDORFER: Sie lieben Bösendorfer Flügel. Was genau mögen Sie an ihnen?

Gonzalo Rubalcaba: Bösendorfer als Hersteller hat einen Teil der Musikgeschichte in Europa geformt, der dann die ganze Welt beeinflusst hat. Bösendorfer ist einer der ernstzunehmendsten Klavierhersteller mit einer sehr konstanten Entwicklung. Die Flügel bieten außer der Bösendorfer Identität dem Spieler auch noch eine Vielzahl von Wegen, den Klang und die Dynamik und sonstige ästhetische Qualitäten nach Wunsch zu erzeugen.

BÖSENDORFER: Sie treten nicht nur solo auf, sondern meistens in Trios oder im Quartett. Was gefällt Ihnen an der Arbeit in der Gruppe?

Gonzalo Rubalcaba: Teamarbeit ist faszinierend und auch notwendig, ähnlich wie das menschliche Bedürfnis nach sozialem Kontakt. Gruppenprojekte bieten eine Ansammlung von Intelligenz, die eine Art dynamische Wiederverwertung und Auffrischung der Informationen erlaubt, die von den einzelnen Gruppenmitgliedern eingebracht werden. Aber natürlich muss dafür »die Chemie stimmen«.

BÖSENDORFER: Sie bilden zuhause auch ein Quintett: Sie sind glücklich verheiratet und haben drei Kinder. Wie verträgt sich Ihre rege Konzerttätigkeit mit Ihrer Eigenschaft als Familienvater?

Gonzalo Rubalcaba: Ich bin mittlerweile seit 23 Jahren mit meiner wunderschönen Frau Maria verheiratet. Eine Ehe, die nach nur zwei Jahre währendem Werben geschlossen wurde. Marias Eltern stammen aus dem Kunst- und Filmgeschäft. Sie ist in einer intellektuellen und künstlerischen Umgebung aufgewachsen und lernte acht Jahre lang klassische Gitarre. Das machte sie allerdings nicht zu ihrem Beruf. Wir haben drei Kinder – Joao 19, Joan 16 und Yolanda 13 Jahre alt – und sie sind der beste Grund, warum wir leben, lieben und besser musizieren. Die drei wachsen in einem künstlerischen Umfeld auf; man wird sehen, inwieweit sie das beeinflusst. Sie sollen jedoch in ihrem Leben das tun können, was ihnen wichtig ist. Maria und ich sind uns einig: das Wichtigste im Leben ist zu tun und zu sein was, wo und mit wem man sein möchte. Eine musikalische Karriere ist nichts Statisches, aber ich hatte stets meine Ehefrau mit ihrem ausgeprägten Familiensinn. Und bei Bedarf hatten wir die Unterstützung meiner Familie. Auch wenn ich nicht immer physisch anwesend bin, so versuche ich doch, ständig in Kontakt zu bleiben. Wenn ich zuhause bin, kümmere ich mich um meine Familie und all ihre Bedürfnisse.

Marion Alexander, Mira Weihs, Rupert Löschnauer

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